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Videobestand Banc d‘essai

Videobestand Banc d‘essai

Der Fonds Banc d’essai enthält Aufzeichnungen des Festivals banc d’essai der Jahre 1993, 1994, 1996 und 1998. Der Bestand ist in jährliche Teilbestände gegliedert. Innerhalb dieser bildet ein Abend eine Serie.

Der Teilbestand Banc d'essai 1996 ist unvollständig.

Hauptidentifikator
Tanzarchiv-44780
Original-ID
44780
Zuständige Institution
Stiftung SAPA, Schweizer Archiv der Darstellenden Künste
Originaltitel des Archivs
Fonds: Banc d‘essai
Medium
Video
Umfang
16 Datenträger, Aufzeichnungen von 11 Produktionen (11:13:08)
Entstehungszeitraum
1993-1998
Original-Signatur
186
Sprache
Kontext

Das Festival Banc d'essai wurde vom der Association Vaudoise de la Danse Contemporaine (AVDC) gegründet und organisiert. Zwischen 1993 und 1998 fand es jährlich im Théâtre Arsenic in Lausanne statt. Ein erstes Pilotprojekt wurde 1992 durchgeführt.

Im Zentrum des Festivals stand die Nachwuchsförderung, wodurch es in den Jahren seines Bestehens als grösste nationale Nachwuchsplattform galt. Ziel war es ausserdem den nationalen und internationalen Austausch von jungen Tanzschaffenden zu fördern sowie den zeitgenössischen Tanz in der Schweiz zu etablieren. Das Programm charakterisierte sich durch viele unterschiedliche maximal 20 minütige Stücke. Am Festival wurden dafür erarbeitete Stücke oder Ausschnitte von abendfüllenden Stücken gezeigt. Teilnehmen konnten professionelle Tänzer/-innen, Choreograf/-innen und Kompanien sowie Laien. Zum Rahmenprogramm gehörten auch Workshops, die von allen Beteiligten besucht werden konnten. 

Um die Förderung von auf nationaler und internationaler Ebene zu verstärken, bemühte sich die Association Vaudoise de la Danse Contemporaine (AVDC) um Kooperationen mit anderen Veranstaltern.

Die wichtigste und längste Kooperation fand mit der internationalen Plattform namens Bancs d'essai internationaux statt, die sich vor allem an junge, noch nicht etablierte Künstler/-innen richtete. Hute besteht das Festival unter dem Namen Danceroads weiter. Das Festival Banc d’essai beteiligte sich an dieser Plattform von 1994 bis 1998, die nach den Ausgaben von 1994 und 1995, jeweils biennal stattfand. Um Kooperation des schweizer Banc d’essai mit dem internationalen Festival Banc d’essai internatinaux zu ermöglichen wurde eigens die Association danse échanges gegründet, die um den Austausch beider Plattformen kümmerte. An den Bancs d’eassai internationaux beteiligte Festivals fanden unter anderen in Städten wie Lille, F; Köln, D; Kortrijk, Be; London, GB und Prag, CZ statt.

Eine Fachjury wählte unter den eingeladenen Stücken des Festival Banc d’essai eines aus, das im darauffolgenden Jahr an den jeweiligen Festivals der oben genannten Städte wiederaufgenommen wurde. Die Choreografen/-innen der ausgewählten Stücke erhielten ausserdem produktionsdramaturgische Beratung von Angehörigen der Association danse échanges.

Das Vorgehen der Auswahl für Bancs d’essai internationaux war identisch für alle beteiligten Festivals, wodurch auch in Lausanne am Banc d’essai jeweils mindestens vier internationale Choreografien/-innen und Tänzer/-innen bzw. Kompanien auftraten.

1995 und 1996 wurde erfolgreich mit dem Festival Tanz in Stücken-Dances en Pièces kooperiert. Jeweils zwei Choreografen/-innen bzw. Kompanien wurden während des Festivals Banc d’essai ausgewählt um anschliessend am Festival Tanz in Stücken-Dances en Pièces teilzunehmen. An diesem Festival nahmen ausserdem noch andere ausgewählte Stücke teil. Organisiert wurde dieses Tourneefestival von der Interessensgemeinschaft Tanz Zürich (IGTZ). 1995 fand das Festival in den Städten Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich, sowie am Theater La Porta in Barcelona statt. 1996 war das WUK Theater in Wien ausländischer Partner.

1997 wurde eine Kooperation mit dem Théâtre Sévelin 36 eingegangen, das Festival hiess in dieser Ausgabe Banc d’essai – un Pas de Plus. Hierfür wurden vier Choreografen/-innen bzw. Kompanien ausgewählt, die einen Produktionsbeitrag für ein längeres Stück bekamen und die von einem Mentor, einer Mentorin ihrer Wahl begleitet wurden. Ausgewählt wurden: Djamila Cordeiro, Mentorat Jean-Marc Heim; Terra Incognita, Mentorat: Fabienne Abramovich; Cie. Amis du Zoo/ Christine Schmidt, Mentorat: Jackie Marquez; Laure Schir, Mentorat: Anne Rosset. Diese vier Produktionen wurden am 7. und 8. November 1997 im Theater Sévelin 36.Veralin 36.

Veranstaltungsdaten:

  • 11.-12.12.1993 
  • 1.-4.12.1994
  • 9.-10.12.1995
  • 20.-22.12.1996
  • 7.-9.11.1997 (Un Pas de Plus)
  • 18.-20.12.1997
  • 18.-20.12.1998

Der Fonds Banc d'essai wurde im Rahmen des vom STA und der AVDC (Association Vaudoise de Danse Contemporaine, Lausanne) gemeinsam durchgeführten Projektes "Pionniers de la Romandie" übernommen. Die Arbeiten der im Projekt vertretenen Choreografinnen und Choreografen bilden die bedeutende Tanzszene im Kanton Waadt und in Genf seit den 1980er Jahren und damit den Beginn des zeitgenössischen Tanzschaffens in der Romandie ab. Zwischen den verschiedenen Tanzschaffenden gab es eine enge Zusammenarbeit und mit der Gründung der AVDC in Lausanne und der Association pour la danse contemporaine (ADC) in Genf wurden Grundlagen für gemeinsame organisatorische, kulturpolitische und pädagogische Tätigkeiten gelegt.

Dieser Fonds wurde direkt von der AVDC übernommen, die als Veranstalterin agierte.

Zürich: Ablieferungsnummer: 5/2014, Signaturnummer: 186, Memoriav-Projekt "Pionniers de la Romandie".

Verwandte Bestände
Bestandsbeschreibung

http://katalog.tanzarchiv.ch/tanzarchiv/detail.aspx?ID=44780

Projektname
Videoaufzeichnungen «Die Welschen Pioniere»
Projektbeschreibung

http://memoriav.ch/projects/videoaufzeichnungen-die-welschen-pioniere/

Auswahl/Vollständigkeit

Übernommen wurden Aufzeichnungen der Jahre 1993, 1994, 1996 und 1998, wobei der Bestand von 1996 unvollständig ist. Teilweise wurden auf den Datenträgern nur einzelne Aufzeichnungen ausgewählt.

Datum der Übernahme in Memobase
27.02.2017
Informationen zur Erschliessung

ISAD(G), Erschliessung in der Datenbank Scope

Bearbeitungsperiode: 2014-2016

Rechte

Die Urheberrechte verbleiben bei den jeweiligen Urhebern. Das Tanzarchiv verfügt über Nutzungsrechte.

Zugang

Die Metadatenund Videos sind via Onlinekatalog des Tanzarchivs und via Memobase recherchierbar. Einsicht in die Videodaten sind für sämtliche Videobestände vor Ort im Tanzarchiv möglich. Für Lehre und Forschung stehen die Sichtungskopien unentgeltlich zur Verfügung und können von Dozenten ausgeliehen werden. Jede weitere Nutzung ausserhalb des Archivs (für Vervielfältigungen, Publikationen oder Veranstaltungen) muss individuell mit den Rechteinhabern geklärt werden.

Publikationen

- https://danceroads.wordpress.com/home/archive/

Bemerkungen

Keine Kassation. Es sind nur die hier verzeichneten Aufzeichnungen erhalten.

Adresse
Stiftung SAPA, Schweizer Archiv der Darstellenden Künste
Limmatstrasse 265
8005 Zürich
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