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Sammlungen und Bestände

Die Beschreibung der im Folgenden aufgelisteten Bestände und Sammlungen geben Auskunft über deren thematische und zeitliche Abdeckung, deren Umfang sowie deren Entstehung. Die Beschreibungen führen auch zu den einzelnen Dokumenten.

 

Dokumenttyp:

Foto Audio Radio TV Video Film

Anzahl gefundene Sammlungen und Bestände: xx

Bestände von Schweizerisches Sozialarchiv

  1. Die Videobänder nehmen Bezug zur kulturellen Aufbruchstimmung der Jugendunruhen der 80er Jahre sowie deren Auswirkungen bis in die frühen 90er Jahre.« Stadt in Bewegung » ist eine für europäische Verhältnisse einzigartige Sammlung, die eine lückenlose Erforschung des audiovisuellen Ausdrucks einer sozialen Bewegung erlaubt.


    83 Dokumente

  2. In der Gewerkschaft SMUV wurde oft auf den Record-Knopf gedrückt. Weit über tausend Stunden Aufnahmen - überwiegend von Gremiensitzungen - blieben erhalten. So sind wir nun in der Lage, Originaltöne von Vertretern der Verbandsspitze des SMUV 1960er und 1970er Jahre anzuhören oder eine Verbandsvorstandssitzung vom 3.11.1977 zum gewerkschaftsintern äusserst umstrittenen „Manifest“. Es gibt aber auch exotische Mittschnitte zu entdecken: So hat Werner Peyer, SMUV-Sekretär in den 1950er Jahren, seine Telefongespräche eine Zeitlang aufgezeichnet.


    131 Dokumente

  3. Das audiovisuelle Material des Stiftungsarchivs der Pro Senectute umfasst Filme, Videos, Tonbildschauen und Standfotografien aus Filmen. Der Bestand leistet einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Wahrnehmung des Alters und insbesondere zu den Veränderungen, die diesbezüglich im Laufe der Zeit stattgefunden haben. Die Filme, Videos und Tonbildschauen bedienen sich überwiegend eines dokumentarischen, problemorientierten Zugangs zum Thema.
    Inhaltlich steht das Alter mit seinen Risiken und Chancen im Mittelpunkt, um den herum verschiedene Themen behandelt werden: Vom Generationenkonflikt zwischen Jung und Alt über die Einführung von betreuten Alterswohngemeinschaften bis zur Planung der Pensionierung. Für die Darstellung wurden unterschiedliche Methoden gewählt, so finden sich nicht nur Dokumentationen und Interviews, sondern auch gespielte Szenen oder Kurzfilme.


    65 Dokumente

  4. Das Sozialarchiv verfügt über Aufnahmen der ersten zehn Vollversammlungen aus dem Zeitraum zwischen dem Opernhauskrawall, der die Bewegung ausgelöst hatte, und der Eröffnung des AJZ an der Limmatstrasse. Die Aufnahmen entstanden zwischen dem 1. und 28. Juni 1980 in der Roten Fabrik, im Volkshaus, im Platzspitz Park oder im Festzelt vor dem Opernhaus. Die Vollversammlungen waren vor allem in der Anfangszeit Massenanlässe mit bis zu 3’000 Teilnehmenden. Trotz dieses grossen Andrangs und oft stundenlanger Debatten um strategische Finessen dürften die Vollversammlungen – neben dem Druck von der Strasse – wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Stadt nur einen Monat nach den Ereignissen vor dem Opernhaus der Jugend die Liegenschaft an der Limmatstrasse als Treffpunkt überliess. Nach rund 30-stündiger Debatte an zehn Vollversammlungen und mehreren Demonstrationen hat die Jugendbewegung ihr Hauptziel erreicht: Am 28. Juni 1980 wird das AJZ mit einer (leider nicht mehr überlieferten) Vollversammlung und einem Fest eröffnet.


    32 Dokumente

  5. Der kleine Bestand umfasst lediglich vier Filme, darunter eine Dokumentation des Kongresses des Schweizerischen Bau- und Holzarbeiterverbandes von 1956.


    4 Dokumente

  6. Neben unzähligen radiojournalistischen Abschlussarbeiten von Absolvent_innen des Fachkurses und Modulen des Lehrgangs Radiojournalismus der Radioschule klipp+klang finden sich in diesem Bestand rund 150 Radiosendungen und Hörspiele aus Kinder- und Jugendworkshops. Aus Projekten des Bereichs Empowerment sind es weit über 300 Tondokumente: eine Chronologie von Sendungen des Projekts Radio loco-motivo (Menschen mit und ohne Psychiatrieerfahrung machen gemeinsam Radio), der Redaktionen Sichtpunkt und Blindbild (Ausbildungsprojekte für blinde und sehbehinderte Radioschaffende), Happy Radio (Radioschaffen mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung) sowie Vitamin B (Bildungs- und Arbeitsintegration von Flüchtlingen mittels radiojournalistischer Techniken). Speziell zu erwähnen sind aus dem Bereich Empowerment auch Sendungen des Quartierradios Grünau und vor allem die Projekte “Tag der Menschenrechte“ und “Vernetzte Interventionen“ mit Sendungen von Thementagen, an denen sich bis zu sechs UNIKOM-Radios beteiligt haben, wodurch die Beiträge in der ganzen Deutschschweiz ein Publikum gefunden haben. Erstmals sind nun die Sendungen dieser beiden Projekte in ihrer Gesamtheit hörbar. Nicht zuletzt wurden auch beinahe 40 Kassetten mit Radiosendungen aus dem Bereich Kunstradio digitalisiert, in dem sich insbesondere Reto Friedmann in den frühen Jahren der Schule engagierte, bis er 2000 das Künstlerkollektiv Blablabor mit begründete.


    791 Dokumente

  7. Das gewerkschaftliche Videoschaffen beschränkte sich in den Pionier- und Experimentierjahren (1970er) auf rein Dokumentarisches: Aufnahmen existieren etwa vom Kongress der Gewerkschaft Textil Chemie Papier GTCP von 1978 in Luzern (Signatur: F 9013-025ff.), von einer Krisensitzung derselben Gewerkschaft 1977 (F 9013-019ff.) und von einer Jugendkonferenz der Gewerkschaft Bau und Holz (GBH von 1980, F 9013-031). Die Aufnahmen sind zwar laienhaft, mit Tonstörungen behaftet und manchmal kurios lückenhaft oder langatmig. Als Zeitdokumente sind sie trotzdem von Bedeutung. Im Verlauf der 1980er Jahre professionalisierte sich das gewerkschaftliche Videoschaffen. Mit der Herstellung von Bildungs- und Imagevideos nahm die Arbeiterbewegung eine Propagandamethode wieder auf, die zwischen 1930 und 1960 bereits zu einer ansehnlichen Reihe von Gewerkschaftsfilmen geführt hatte.


    16 Dokumente

  8. Hervorzuheben sind die sorgfältig gestalteten Alben, welche die kämpferischen und gemeinnützigen Aktionen der Gewerkschaft in der ersten Jahrhunderthälfte des 20. Jahrhunderts dokumentieren. Vor allem das Album über die Aussperrung der Holzarbeiter 1936 dokumentiert auf einzigartige Weise den Arbeitskampf in wirtschaftlich äusserst schwierigen Zeiten (hohe Arbeitslosigkeit im Holz- und Bausektor). Ebenfalls überliefert sind Alben über das Engagement der Gewerkschaften für die Opfer des Spanischen Bürgerkrieges (Patenschaften) und die St. Niklaus-Aktion im Volkshaus Zürich. Einigermassen gut vertreten sind Fotos zum Thema Aus- und Weiterbildung, darunter auch Ansichten vom Ausbildungszentrum für Bauarbeiter in Wetzikon.


    92 Dokumente

  9. Das gewerkschaftliche Videoschaffen beschränkte sich in den Pionier- und Experimentierjahren (1970er) auf rein Dokumentarisches: Aufnahmen existieren etwa vom Kongress der Gewerkschaft Textil Chemie Papier GTCP von 1978 in Luzern (Signatur: F 9013-025ff.), von einer Krisensitzung derselben Gewerkschaft 1977 (F 9013-019ff.) und von einer Jugendkonferenz der Gewerkschaft Bau und Holz (GBH von 1980, F 9013-031). Die Aufnahmen sind zwar laienhaft, mit Tonstörungen behaftet und manchmal kurios lückenhaft oder langatmig. Als Zeitdokumente sind sie trotzdem von Bedeutung.Im Verlauf der 1980er Jahre professionalisierte sich das gewerkschaftliche Videoschaffen. Mit der Herstellung von Bildungs- und Imagevideos nahm die Arbeiterbewegung eine Propagandamethode wieder auf, die zwischen 1930 und 1960 bereits zu einer ansehnlichen Reihe von Gewerkschaftsfilmen geführt hatte.


    23 Dokumente

  10. Die „Wellenhexen“ liessen Lesben zu Wort kommen und thematisierten schon früh die Rolle der Frau im Machobusiness Rockmusik. „Radio Schwarzi Chatz“ glänzte mit aufwendig gemachten Sendungen zur Zürcher Wehrschau 1979 oder zum aufkommenden Trend der Selbstverwaltung im Gastgewerbe. „Radio Banana“ begleitete die Zürcher Jugendbewegung, berichtete aus Sicht der Betroffenen über Krawalle und Polizeieinsätze und sorgte mit Beiträgen wie jenem über das berüchtigte Globus-Go-In (eine Art kollektiver Ladendiebstahl) für die spärlich gesäten humoristischen Lichtblicke jener Zeit. Die politischen Piratensender bereichern die Archivbestände und Dokumentationen des Sozialarchivs zur Jugend- und Frauenbewegung des bewegten Jahrzehnts von 1975 bis 1985. Die schwierig zu dokumentierende Quellengattung erweitert das vorhandene Schriftgut und Videomaterial um wertvolle akustische Eindrücke.


    58 Dokumente

  11. Inhaltlich dominieren zwei Typen: Den einen geht es um die musikalische Bereicherung und den Spass an der Sache. Die andern haben politische Ansprüche und sehen sich als Teil einer Gegenöffentlichkeit, die schwergewichtig gegen bürgerliche Politik und Repression im Strafvollzug wettert.


    33 Dokumente

  12. Unter anderem sind die Trauerfeier von Ezio Cannonica erhalten oder die Aufnahmen einer Weiterbildung für italienischsprechende Gewerkschaftsfunkionäre.


    10 Dokumente

  13. Es handelt sich fast ausschliesslich um Eigenproduktionen aus den 1930er bis 1980er Jahren.


    23 Dokumente

  14. Am 1. April 1984 nahm das Zürcher Radio Riesbach als erstes Quartierradio der Schweiz seinen Betrieb auf. Liz Mennel, Peter Detsch, Geri Schaller, Jacques von Moos, Stefan Schmid, Beat Ramseier und einige weitere Mitstreiter versorgten von diesem Datum an für sieben Jahre an drei Wochentagen das Quartier im Zürcher Seefeld mit lokalen Nachrichten und Informationen.
    In diesen sieben Betriebsjahren entstanden 709 Sendungen. Davon hat Liz Mennel, eine der Initiatorinnen, 144 Sendungen (oder fast 200 Sendestunden) aufgenommen, so dass wenigstens ein Teil dieser speziellen Radiogeschichte gerettet werden konnte. Speziell an RadioRadio Riesbach ist, dass es das einzige Quartierradio in der Schweiz blieb. Hauptpfeiler der Konzessioneingabe war der Wunsch, mit Leuten aus dem Quartier ein Programm für die Quartierbevölkerung zu machen. Folgerichtig dominierten Sendegefässe wie das ‚Quartier-Journal’ oder das ‚Quartier-Mosaik’ mit kürzeren oder längeren Beiträgen über das Leben in Riesbach und mit Veranstaltungshinweisen. In den 1980er und 1990er Jahren entfaltete sich im Quartier eine rege Bautätigkeit, die die soziale Zusammensetzung veränderte und viel günstigen Wohnraum vernichtete. Diese Gentrifizierung und die mit ihr verbundenen Folgen waren immer wieder Thema. Am Mikrophon äusserten sich Politiker und Politikerinnen dazu, aber auch zivilgesellschaftliche Gruppierungen wie der Verein Inneres Seefeld, der den Entwicklungen kritisch gegenüberstand. Wiederholt berichtete das Radio auch über soziale Probleme im Quartier wie Drogensucht oder über die Auffangstation Tiefenbrunnen. Mehr dem Alltäglichen zugewandt waren die Sendungen zu Themen wie Gärtnern, Kompostieren, Abfallbewirtschaftung und Ernährung.
    Der Betrieb von Radio Riesbach basierte auf nicht entlöhnter Freiwilligenarbeit. Organisatorisch sorgten Vereinsstatuten und verschiedene Kompetenzgruppen (Redaktion, Themensuche, Technik) dafür, dass die wöchentlichen Sendungen zustande kamen. Wie bei vergleichbaren Projekten spielte die Selbstreflexion und das Werweissen über den einzuschlagenden Weg auch bei Radio Riesbach eine wichtige Rolle. Nach rund fünf Jahren begann sich abzuzeichnen, dass ein kontinuierlicher Betrieb immer schwieriger zu organisieren war. Im März 1991 stellte das Radio den Betrieb schliesslich ein, weil die Aktiven keine Nachfolgerinnen und Nachfolger fanden.


    286 Dokumente

  15. Das audiovisuelle Archiv der Pro Juventute besteht aus verschiedenen Teilbeständen:

    1. Fotografisches Material: Umfangreiches Material zu fast allen wichtigen Tätigkeitsgebieten der Pro Juventute: Spielplätze, Freizeitanlagen, Kinderzirkus, Ferien- und Freizeitgestaltung, Ferienheime, Wohnstrassen, Pflegekinder, Säuglingspflege, Tagesmütter, Briefmarkenverkauf, Kinderheilstätten, Lesen, Bibliotheken, Zahnhygiene, Gesundheitspflege, Tuberkulosebekämpfung, Praktikantinnenhilfe, Aktion 7. - Zum Thema "Kinder der Landstrasse" sind keine Fotos vorhanden. (Signaturgruppen: Sozarch_F_5146-F*, Sozarch_F_5146-Da, Sozarch_F_5146-G*)

    2. Plakate: Teilbestand; weitere Plakate der Pro Juventute sind in der Plakatsammlung des Museums für Gestaltung der Zürcher Hochschule der Künste archiviert (Signaturgruppe: Sozarch_F_5146-P*)

    3. Tonbildschauen: Die Tonbildschauen aus den 1970er und 1980er Jahren behandeln Verkehrsfragen, Medikamentenmissbrauch, Elternschulung und Wohnstrassen. (Signaturgruppe: Sozarch_F_5146-Dx)


    5059 Dokumente

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