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Sammlungen und Bestände

Die Beschreibung der im Folgenden aufgelisteten Bestände und Sammlungen geben Auskunft über deren thematische und zeitliche Abdeckung, deren Umfang sowie deren Entstehung. Die Beschreibungen führen auch zu den einzelnen Dokumenten.

 

Bestände von Schweizerisches Sozialarchiv

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    Hervorzuheben sind die sorgfältig gestalteten Alben, welche die kämpferischen und gemeinnützigen Aktionen der Gewerkschaft in der ersten Jahrhunderthälfte des 20. Jahrhunderts dokumentieren. Vor allem das Album über die Aussperrung der Holzarbeiter 1936 dokumentiert auf einzigartige Weise den Arbeitskampf in wirtschaftlich äusserst schwierigen Zeiten (hohe Arbeitslosigkeit im Holz- und Bausektor). Ebenfalls überliefert sind Alben über das Engagement der Gewerkschaften für die Opfer des Spanischen Bürgerkrieges (Patenschaften) und die St. Niklaus-Aktion im Volkshaus Zürich. Einigermassen gut vertreten sind Fotos zum Thema Aus- und Weiterbildung, darunter auch Ansichten vom Ausbildungszentrum für Bauarbeiter in Wetzikon.


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    Es handelt sich fast ausschliesslich um Eigenproduktionen aus den 1930er bis 1980er Jahren.


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    In der Gewerkschaft SMUV wurde oft auf den Record-Knopf gedrückt. Weit über tausend Stunden Aufnahmen - überwiegend von Gremiensitzungen - blieben erhalten. So sind wir nun in der Lage, Originaltöne von Vertretern der Verbandsspitze des SMUV 1960er und 1970er Jahre anzuhören oder eine Verbandsvorstandssitzung vom 3.11.1977 zum gewerkschaftsintern äusserst umstrittenen „Manifest“. Es gibt aber auch exotische Mittschnitte zu entdecken: So hat Werner Peyer, SMUV-Sekretär in den 1950er Jahren, seine Telefongespräche eine Zeitlang aufgezeichnet.


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    Das gewerkschaftliche Videoschaffen beschränkte sich in den Pionier- und Experimentierjahren (1970er) auf rein Dokumentarisches: Aufnahmen existieren etwa vom Kongress der Gewerkschaft Textil Chemie Papier GTCP von 1978 in Luzern (Signatur: F 9013-025ff.), von einer Krisensitzung derselben Gewerkschaft 1977 (F 9013-019ff.) und von einer Jugendkonferenz der Gewerkschaft Bau und Holz (GBH von 1980, F 9013-031). Die Aufnahmen sind zwar laienhaft, mit Tonstörungen behaftet und manchmal kurios lückenhaft oder langatmig. Als Zeitdokumente sind sie trotzdem von Bedeutung.Im Verlauf der 1980er Jahre professionalisierte sich das gewerkschaftliche Videoschaffen. Mit der Herstellung von Bildungs- und Imagevideos nahm die Arbeiterbewegung eine Propagandamethode wieder auf, die zwischen 1930 und 1960 bereits zu einer ansehnlichen Reihe von Gewerkschaftsfilmen geführt hatte.


    23 Dokumente

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    Der kleine Bestand umfasst lediglich vier Filme, darunter eine Dokumentation des Kongresses des Schweizerischen Bau- und Holzarbeiterverbandes von 1956.


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    Unter anderem sind die Trauerfeier von Ezio Cannonica erhalten oder die Aufnahmen einer Weiterbildung für italienischsprechende Gewerkschaftsfunkionäre.


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    Das Sozialarchiv verfügt über Aufnahmen der ersten zehn Vollversammlungen aus dem Zeitraum zwischen dem Opernhauskrawall, der die Bewegung ausgelöst hatte, und der Eröffnung des AJZ an der Limmatstrasse. Die Aufnahmen entstanden zwischen dem 1. und 28. Juni 1980 in der Roten Fabrik, im Volkshaus, im Platzspitz Park oder im Festzelt vor dem Opernhaus. Die Vollversammlungen waren vor allem in der Anfangszeit Massenanlässe mit bis zu 3’000 Teilnehmenden. Trotz dieses grossen Andrangs und oft stundenlanger Debatten um strategische Finessen dürften die Vollversammlungen – neben dem Druck von der Strasse – wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Stadt nur einen Monat nach den Ereignissen vor dem Opernhaus der Jugend die Liegenschaft an der Limmatstrasse als Treffpunkt überliess. Nach rund 30-stündiger Debatte an zehn Vollversammlungen und mehreren Demonstrationen hat die Jugendbewegung ihr Hauptziel erreicht: Am 28. Juni 1980 wird das AJZ mit einer (leider nicht mehr überlieferten) Vollversammlung und einem Fest eröffnet.


    32 Dokumente

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    Das gewerkschaftliche Videoschaffen beschränkte sich in den Pionier- und Experimentierjahren (1970er) auf rein Dokumentarisches: Aufnahmen existieren etwa vom Kongress der Gewerkschaft Textil Chemie Papier GTCP von 1978 in Luzern (Signatur: F 9013-025ff.), von einer Krisensitzung derselben Gewerkschaft 1977 (F 9013-019ff.) und von einer Jugendkonferenz der Gewerkschaft Bau und Holz (GBH von 1980, F 9013-031). Die Aufnahmen sind zwar laienhaft, mit Tonstörungen behaftet und manchmal kurios lückenhaft oder langatmig. Als Zeitdokumente sind sie trotzdem von Bedeutung. Im Verlauf der 1980er Jahre professionalisierte sich das gewerkschaftliche Videoschaffen. Mit der Herstellung von Bildungs- und Imagevideos nahm die Arbeiterbewegung eine Propagandamethode wieder auf, die zwischen 1930 und 1960 bereits zu einer ansehnlichen Reihe von Gewerkschaftsfilmen geführt hatte.


    16 Dokumente

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    Die Videobänder nehmen Bezug zur kulturellen Aufbruchstimmung der Jugendunruhen der 80er Jahre sowie deren Auswirkungen bis in die frühen 90er Jahre.« Stadt in Bewegung » ist eine für europäische Verhältnisse einzigartige Sammlung, die eine lückenlose Erforschung des audiovisuellen Ausdrucks einer sozialen Bewegung erlaubt.


    83 Dokumente

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    Das audiovisuelle Material des Stiftungsarchivs der Pro Senectute umfasst Filme, Videos, Tonbildschauen und Standfotografien aus Filmen. Der Bestand leistet einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Wahrnehmung des Alters und insbesondere zu den Veränderungen, die diesbezüglich im Laufe der Zeit stattgefunden haben. Die Filme, Videos und Tonbildschauen bedienen sich überwiegend eines dokumentarischen, problemorientierten Zugangs zum Thema.
    Inhaltlich steht das Alter mit seinen Risiken und Chancen im Mittelpunkt, um den herum verschiedene Themen behandelt werden: Vom Generationenkonflikt zwischen Jung und Alt über die Einführung von betreuten Alterswohngemeinschaften bis zur Planung der Pensionierung. Für die Darstellung wurden unterschiedliche Methoden gewählt, so finden sich nicht nur Dokumentationen und Interviews, sondern auch gespielte Szenen oder Kurzfilme.


    65 Dokumente

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    Inhaltlich dominieren zwei Typen: Den einen geht es um die musikalische Bereicherung und den Spass an der Sache. Die andern haben politische Ansprüche und sehen sich als Teil einer Gegenöffentlichkeit, die schwergewichtig gegen bürgerliche Politik und Repression im Strafvollzug wettert.


    33 Dokumente

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    Die „Wellenhexen“ liessen Lesben zu Wort kommen und thematisierten schon früh die Rolle der Frau im Machobusiness Rockmusik. „Radio Schwarzi Chatz“ glänzte mit aufwendig gemachten Sendungen zur Zürcher Wehrschau 1979 oder zum aufkommenden Trend der Selbstverwaltung im Gastgewerbe. „Radio Banana“ begleitete die Zürcher Jugendbewegung, berichtete aus Sicht der Betroffenen über Krawalle und Polizeieinsätze und sorgte mit Beiträgen wie jenem über das berüchtigte Globus-Go-In (eine Art kollektiver Ladendiebstahl) für die spärlich gesäten humoristischen Lichtblicke jener Zeit. Die politischen Piratensender bereichern die Archivbestände und Dokumentationen des Sozialarchivs zur Jugend- und Frauenbewegung des bewegten Jahrzehnts von 1975 bis 1985. Die schwierig zu dokumentierende Quellengattung erweitert das vorhandene Schriftgut und Videomaterial um wertvolle akustische Eindrücke.


    58 Dokumente