Lawinen im Tessin! (0466-2)

  • deutsch
  • 1951-02-16
  • Dauer: 00:02:25

Beschreibung

Abstract:
Schweiz, Airolo, TI: Schneemassen und schwerer Lawinenniedergang / Beerdigung Opfer

Sequenzbeschrieb:
Airolo, TI (Schweiz) – Schneegestöber in verschneiter Stadt
Airolo, TI (Schweiz) – Knaben im Schnee sich balgend
Airolo, TI (Schweiz) – verschneiter °Bellinzona-Wegweiser
Airolo, TI (Schweiz) – NN Fackelträger (19510212)
Airolo, TI (Schweiz) – Schwenk Riesen-Lawine im Gelände liegend
Airolo, TI (Schweiz) – Soldaten und Bevölkerung bei Schnee-Räumarbeiten
Airolo, TI (Schweiz) – Räumarbeiten bei zerstörten Häusern
Airolo, TI (Schweiz) – Hausrat wird aus Schnee gebuddelt
Airolo, TI (Schweiz) – Leichen-Bergung auf Bahre
Airolo, TI (Schweiz) – Bewohner mit auf Schlitten gebundener Kuh fliehend
Airolo, TI (Schweiz) – Bauern Kühe entlang Schneewänden treibend
Airolo, TI (Schweiz) – Räumequipe und Schneefräse vor Bahnhof
Lavorgo-Bodio, TI (Schweiz) – Räumungsarbeiten bei verschütteter Gleisen-Bahnstrecke
Lavorgo-Bodio, TI (Schweiz) – Schutt-Räumarbeiten beim verstopften Tunnel

Communiqué:
Die ersten Aufnahmen von der Katastrophe in Airolo und von den Lawinen auf der Gotthardlinie.

Begleittext:
In Airolo wurde der Schnee in den ersten Februarwochen zu einer lauernden, immer mächtiger und drohender werdenden Gefahr. / Wohl spielen die Kinder noch am Tage vor der Schicksalsnacht in den weissen Mauern, die sich immer höher und höher türmen. / Aber in der Nacht vom 11. zum 12. Februar ist das Unheil losgebrochen. / Eine ungeheure Lawine ist vom Sasso Rosso heruntergefahren und hat einen ganzen Dorfteil unter sich begraben. / Und wieder beginnt, wie in so vielen anderen Unglücksdörfern, das verzweifelte Graben in 10 bis 20 Meter hohen Schneemassen, das von Angst und Hoffnung getriebene Suchen in zerstörten Häusern. / Die Bewohner sind im Schlaf überrascht worden. Durften sie sich nicht in Sicherheit wähnen, nachdem man die gefährdetsten Dorfteile evakuiert hatte? / Vier Menschen sind lebend dem weissen Grab entkommen - zehn hat die Lawine nur als Tote freigegeben. / Und immer schneit es weiter, leise, unheimlich, unerbittlich. Die Leute von Airolo verlassen ihre Heime, führen mit, was ihnen von ihrer Habe geblieben ist. / Sie lassen ihr totes Dorf zurück und vertrauen auf den rettenden Schienenweg, der in unablässiger Anstrengung von den drängenden Schneemassen befreit werden muss. / Welchen Kampf die Bundesbahnen gegen die Lawinen führen müssen, zeigen diese Bilder von der neuen Verschüttung der Strecke zwischen Lavorgo und Bodio. Die Lawine hat Bäume, Felsen, Schutt mitgerissen; der Tunnel ist bis weit ins Innere verstopft. / Ist es nicht erstaunlich, dass es nur Tage, nicht Wochen braucht, um eine so zerstörte Strecke wieder frei zu machen? /

Communiqué_0466.pdf
Dieses Dokument wurde mit der Unterstützung von Memoriav erhalten.
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