Zivilschutz ist Selbstschutz (1017-2)

  • Deutsch
  • 1962-05-18
  • Dauer: 00:01:46

Beschreibung

Abstract:
Schweiz, o.O.: Aufklärungskampagne des Zivilschutzes für den Fall einer radioaktiven Verseuchung

Sequenzbeschrieb:
o.O. (Schweiz) – Frauen Küchenmaterial ordnend und Männer jassend in Zivilschutzraum
o.O. (Schweiz) – GPL Notvorrat
o.O. (Schweiz) – Trinkwasser-Fass
o.O. (Schweiz) – Bauer Fenster mit Sandsäcken schützend, Heu abdeckend, Wasserloch zudeckend
o.O. (Schweiz) – Mann in Schutzausrüstung mit Geigerzähler Bauernhof kontrollierend (°lang)
o.O. (Schweiz) – Mann Mundschutz tragend und Pferd waschend
Bern, BE (Schweiz) – Ausstellung an der BEA
Bern, BE (Schweiz) – Aufklärungsplakate
Bern, BE (Schweiz) – Besucher Schutzausrüstung bestaunend

Communiqué:
Im Rahmen der BEA 1962 wird erstmals dargestellt, wie sich die Landwirtschaft im Atomkrieg schützen kann. Unter Mitwirkung einer ABC-Equipe unter Leitung von Herbert Alboth vom Schweizerischen Bund für Zivilschutz werden auf einem Bauernhof einige Abwehrmassnahmen demonstriert.

Begleittext:
Der Zivilschutz, eine der dringendsten Forderungen der Gegenwart, verlangt für jede Familie einen Schutzraum, für jeden Einzelnen einen Notvorrat und neuerdings als Ergänzung dazu den sog. "Zivilschutz-Vorrat", der Gewähr bietet, dass auch bei längerem Aufenthalt im Schutzraum und ohne Kochmöglichkeit die Ernährung für 2 bis 3 Tage gewährleistet ist. / Auch ein strahlen- und keimfreier Wasservorrat ist unentbehrlich. Aber alle Abwehr wäre hinfällig, wenn uns dabei die Landwirtschaft verloren ginge. Auch sie muss und kann sich schützen, wenn sie rechtzeitig die richtigen Massnahmen ergreift. Haus und Hof, Vorräte und Silos müssen vor radioaktiven Einflüssen bewahrt werden. / In jeder Gemeinde sollen ABC-Equipen ausgebildet werden, die im Ernstfall zur Verfügung stehen, um die Radioaktivität festzustellen und zu messen. / Nicht jede Verseuchung aber gefährdet oder vernichtet Leben und Wachstum, und oft wird sich erweisen, dass die Produktion auf dem Hof weitergehen kann, vorausgesetzt, dass der Bauer weiss, was er zu tun hat. Vor allem müssen alle radioaktiven Niederschläge beseitigt werden. / An der BEA in Bern erhielt man erste Orientierung über diese Massnahmen in Wort und Bild. Doch diese Aufklärung muss Allgemeingut werden, denn wir wissen es alle: heute und in Zukunft ist die Landwirtschaft unentbehrliche Nährquelle unseres Volkes. /

Communiqué_1017.pdf
Dieses Dokument wurde mit der Unterstützung von Memoriav erhalten.