Wahltag im Bundeshaus (1192-1)

  • Deutsch
  • 1965-12-17
  • Dauer: 00:02:24

Beschreibung

Abstract:
Schweiz, Bern, BE: Wahl Rudolf Gnägi zum Bundesrat / Background (BG) abtretender BR Friedrich Traugott Wahlen

Sequenzbeschrieb:
Bern, BE (Schweiz) – Friedrich Traugott Wahlen (°Bundesbeamter) am Schreibtisch arbeitend und Mitarbeitern an Schweizer Karte Anbauschlacht erläuternd (1941)
Bern, BE (Schweiz) – Vereidigung Wahlen bei Bundesrats-Wahl (195812)
Bern, BE (Schweiz) – applaudierende Räte in vereinigter Bundesversammlung
Bern, BE (Schweiz) – Einsammeln der Stimmen
Bern, BE (Schweiz) – NR-P Pierre Graber Wahlresultat verkündend
Bern, BE (Schweiz) – Rede Rudolf Gnägi
Bern, BE (Schweiz) – BR Hans Peter Tschudi und Wahlen Gnägi gratulierend
Bern, BE (Schweiz) – Vereidigung Gnägi

Communiqué:
Ein kurzer Rückblick auf die Leistungen des aus der Landesregierung ausscheidenden Bundesrats F.T. Wahlen leitet über zur Wahl des neuen Bundesrats, des 48-jährigen Berners Rudolf Gnägi, der 176 Stimmen erhält und den wir bei der Annahme der Wahl und bei der Vereidigung sehen und hören.

Begleittext:
Dr. Wahlen war wohl mit General Guisan zusammen einer jener Männer, dem die Schweiz am Ende des 2. Weltkrieges am meisten zu danken hatte. Denn er war es, der uns mit seinem genialen Anbauplan vor einer Hungersnot bewahrt hat. Nach seiner Tätigkeit als stellvertretender Direktor des Internationalen Ernährungsamtes in Rom wurde er 1959 in den Bundesrat gewählt und hat sich dort in 4 Departementen ausserordentliche Verdienste erworben. Seine Demission im 66. Altersjahr ist ein grosser Verlust für unser Land, und mit Bedauern nimmt das Parlament Abschied von einem bedeutenden Staatsmann und Diener unseres Landes. / Für die Ersatzwahl hat die Fraktion der Bundesversammlung einstimmig den 48-jährigen Berner Nationalrat Rudolf Gnägi, Vertreter der Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei vorgeschlagen. Und schon gibt Nationalratspräsident Graber das Wahlresultat bekannt. / Von 215 gültigen Stimmenzetteln haben 176 den Namen von Rudolf Gnägi genannt, und der ehrenvoll Gewählte hat nun zu erklären, ob er die Wahl annimmt. / Gespannt lauscht die Vereinigte Bundesversammlung dem Neugewählten. / Als erster gratuliert Bundespräsident Tschudi, dann der scheidende Bundesrat Wahlen. Das Zeremoniell endet mit der Vereidigung. Der Bundeskanzler verliest die Formel des Eides, den der neue Bundesrat zu leisten hat. /

Communiqué_1192.pdf
Dieses Dokument wurde mit der Unterstützung von Memoriav erhalten.