Ein Tal lebt von den Uhren (1271-4)

  • Deutsch
  • 1967-07-14
  • Dauer: 00:01:40

Beschreibung

Abstract:
Schweiz, o.O., VD: Uhrenindustrie im Val de Joux

Sequenzbeschrieb:
o.O., VD (Schweiz) – Lac de Joux
o.O., VD (Schweiz) – Schwenk über Landschaft Vallée de Joux
o.O., VD (Schweiz) – Käse-Herstellung im Kessi über dem Feuer
o.O., VD (Schweiz) – AA IA Uhrenfabrik, Arbeiterinnen
o.O., VD (Schweiz) – IA Kantine
o.O., VD (Schweiz) – Uhrmacher mit Lupe an Auge arbeitend
o.O., VD (Schweiz) – AA IA Uhrmacherschule
o.O., VD (Schweiz) – Lehrlinge bei Montagearbeiten
Le Sentier, VD (Schweiz) – AA IA Kontrollbüro für Uhrwerke
Le Sentier, VD (Schweiz) – Uhrwerke werden fotografiert
Le Sentier, VD (Schweiz) – Dia in Projektor
Le Sentier, VD (Schweiz) – Ausfüllen von Kontrollblatt

Communiqué:
Eine unserer schönsten Juralandschaften, das Val de Joux, entwickelt sich nicht nur zum Touristenzentrum. Die traditionelle Uhrmacherindustrie wird weiter ausgebaut. Soeben sind eine neue Ausbildungsklasse für den Nachwuchs sowie ein ultramodernes technisches Kontrollzentrum dort in Betrieb genommen worden.

Begleittext:
In der Sommerhitze ist der 1000 m hoch gelegene Lac de Joux ein landschaftliches Paradies. Abseits der grossen Verkehrsadern bewahrt dieses Juratal viel von seiner ursprünglichen Naturverbundenheit. In der Käserei hat sich seit Generationen nichts geändert. Aber vom Vacherin kann das Tal nicht leben. Es braucht eine Industrie, die Uhrenindustrie, einst ideales Handwerk für verschneite Winter, heute Exportwohltat für das ganze Land. Kostspielige, vollautomatische Präzisionsmaschinen sind unerlässlich, wenn die Konkurrenzfähigkeit erhalten bleiben will. / Das Aufziehen dieser winzigen Steine erfordert Berge von Geduld und vor allem ruhige Hände. / Ob derartig trainierte junge Damen wohl jemals ihren Teller fallen lassen? / Ganz kann die Elektronik den erfahrenen Handwerker nicht ausschalten. Traditionsgemäss werden die dünnsten Luxusuhren der Welt von Hand reguliert. / Im Val de Joux befindet sich auch eine der 7 grossen Uhrmacherschulen der Schweiz, in denen man von jung auf mit den modernen Montageketten vertraut gemacht wird. / Das jüngst vergrösserte Kontrollbüro in Le Sentier arbeitet mit neuesten Methoden. Die zur Kontrolle eingelieferten Werke werden dutzendweise in verschiedenen Positionen und bei verschiedenen Temperaturen photographiert. Der Vergleich mit der Eichuhr kann somit mittels Projektion auf eine Leinwand erfolgen, ohne dass das empfindliche Material manipuliert werden muss. Mehr denn je sind für die Uhrenindustrie Fortschritt und Spezialisierung Trumpf. /

Communiqué_1271.pdf
Dieses Dokument wurde mit der Unterstützung von Memoriav erhalten.