Eishockey - WM in Genf (1454-4)

  • Deutsch
  • 1971-04-09
  • Dauer: 00:03:18

Beschreibung

Abstract:
Schweiz, Genève, GE: Eishockey WM 1971 / Tschechoslowakei - Russland 5 : 2

Sequenzbeschrieb:
Genève, GE (Schweiz) – Spiel-Ausschnitte
Genève, GE (Schweiz) – Pokalübergabe an °Russland

Communiqué:
Das bestechendste Spiel der Rückrunde der Eishockey-Weltmeisterschaft in Genf war die Partie Russland/Tschechoslowakei, wobei der Weltmeister seine erste Niederlage in diesem Wettbewerb einstecken musste. Die russische Mannschaft konnte zwei Tage später den mit Fairness errungenen Weltmeisterpokal entgegennehmen.

Begleittext:
Den Höhepunkt der Eishockey- Weltmeisterschaften stellte die zweite Begegnung zwischen der Tschechoslowakei und Russland in Genf dar. Ohne Zweifel standen sich hier die beiden besten Teams gegenüber. Um das Tempo zu drosseln und nicht schon gleich zu Beginn durch einen russischen Treffer überrascht zu werden, wechselten die Tschechen ihre Garnituren in kurzen Intervallen aus. Ein russischer Fehlpass ermöglichte den Tschechen in der 11. Minute den Führungstreffer zu erzielen. Das Zwischenresultat von 1:1 nach dem 1. Drittel entsprach dem harten Einsatz von beiden Seiten. Im 2. Drittel liessen die Russen erkennen, dass die zahlreichen Spiele auch an ihnen nicht spurlos vorübergegangen waren. Nach dem 2:1 für Russland hätte ein dritter Treffer die Entscheidung herbeigeführt, umso mehr als die Tschechen nun eine kritische Phase übertreten mussten. Die wachsende Nervosität der Russen ermöglichte schliesslich den tschechischen Ausgleichstreffer. Den Tschechen war es nunmehr gelungen, die russischen Spieler aus dem Tritt zu werfen, und als sie im Schlussdrittel erneut in Führung gingen, gab es kein Halten mehr. Nach dem 4:2 kannte ihre Freude keine Grenzen. Bis zum Schluss drückten die Tschechen vor dem russischen Tor, und das kräftige aber nie unfaire Spiel verlor nichts an Spannung, bis zum Höhepunkt: dem 5:2 für die Tschechoslowakei. Die Russen verloren nur dieses eine Spiel. Für Ihre Ueberlegenheit und ihre Fairness durften sie den Weltmeisterpokal zu Recht entgegennehmen.

Communiqué_1454.pdf
Dieses Dokument wurde mit der Unterstützung von Memoriav erhalten.