Karate (1513-3)

  • Deutsch
  • 1972-06-16
  • Dauer: 00:02:25

Beschreibung

Abstract:
Schweiz, Genève, GE: Karate-Club

Sequenzbeschrieb:
Genève, GE (Schweiz) – Karatekas bei Kata-Übungen
Genève, GE (Schweiz) – Karate-Kämpfer bei Tritt-Übungen
Genève, GE (Schweiz) – kontaktloser Zweikampf
Genève, GE (Schweiz) – Karateka Ziegel zerschlagend

Communiqué:
Karate ist eine Form japanischer Selbstverteidigung, die bei uns noch relativ wenig gepflegt wird, vielleicht, weil sie ihrer Gefährlichkeit wegen ein grosses Mass an Konzentration und Verantwortung verlangt. Welche Kraft ein Mann durch regelmässige Karateübungen erreichen kann, demonstrierte der Karate-Club Genf. Mit Faust, Ellbogen und Handkante lassen sich ganze Bündel Ziegel zerstören.

Begleittext:
Karate ist ein japanischer Kampfsport, der in der Schweiz noch nicht all zu viele Anhänger hat. Grund dazu mag sein, dass diese Kampfart, die ursprünglich sowohl zum Angriff als auch zur Verteidigung diente, ein ausgesprochen hohes Mass an Konzentration, Mut und Selbstbeherrschung verlangt. Karate kommt ohne jegliche technische Hilfsmittel aus. Alte Telefonbücher allerdings finden bei den Uebungen des Karate-Club Genf noch eine letzte Verwendung: Als Schutz gegen allfällige ungewollte Tiefschläge, die im Ernstfall einen Gegner sehr rasch zu Boden zwingen würden. // Anhänger des Karate sind alles andere als brutale Menschen, im Gegenteil: Sie würden sich hüten, von sich aus in einen Kampf einzugreifen, wohl wissend, dass ihre Stärke im Ernstfall dem Gegner lebensgefährlich werden könnte. Charakterfestigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind Grundbedingungen für jedermann, der ein Paket Ziegel mit blossen Händen in Stücke schlägt. //

Communiqué_1513.pdf
Dieses Dokument wurde mit der Unterstützung von Memoriav erhalten.