Alltagsszenen bei den Penan

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  • Von August; Bis September 1988/1988
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Beschreibung

Original-Beschriftung: Hüttenbau / Pfeileschnitzen / Zerteilen von Jagdbeute (Wildschwein) / Sago Aug/Sept 88 (03)

Zunächst kurzer Eindruck von Pflanzen im Regenwald mit Hintergrundmusik unterlegt. Dann Aufnahmen von der Jagd, nachts, Bildstudie der Beute (eine Art Bock). Danach Dokumentation des Hausbaus: Dünne Bäume werden gefällt und die pfahlänlichen Stämme für den Häuserbau verwendet . Palmwedel werden zu Dächern gewebt, Pfähle eingeschlagen und mit Lianen verbunden, anderer Penan bringt Babui (Wildschwein), Blasrohrtechnik wird gefilmt. Pfeileschnitzen. In einer Höhle fliegen aufgescheuchte Fledermäuse, Penan demonstriert eine gefangene Schlange. Das Babui wird vom Traggestell losgemacht, zerlegt, ausgenommen, Fettschicht wird abgetrennt, Fell abgezogen und Fleisch gebraten und geräuchert. Darauf sieht man die verschiedenen Arbeitsschritte der Sagozubereitung am Fluss: Raspeln, mit Wasserstampfen, usw. Es folgt eine Dokumentation des Fischens: Penanmann wirft Fischernetz in klaren Fluss aus und sammelt Beute ein. Fische werden auf Spiess aufgefädelt und so transportiert. Am Schluss wird Sago gegessen. Zwischen den erwähnten Aufnahmen filmt Bruno immer wieder ein Äffchen.

Sequenzbeschrieb:
Pflanzen werden aus einem Haus heraus gefilmt - im Hintergrund läuft Radio. Schnitt - Penan in der Nacht - jemand hat eine Art Reh auf den Rücken geschnallt. Dieses wird dann bei Licht noch detaillierter angeschaut. Tag - eine Penan macht sich die Haare.
Dokumentation Hausbau: Ein Penan schlägt verschiedene, dünne Stämme. Die Frau schneidet indes riesige Palmstiele.
Der Penan schlägt einen weiteren, dünnen Stamm und versucht ihn von den umrankenden Lianen zu befreien. Die Frau schlägt weiter Palmstiele. Dann sammelt der Penan seine Stämme und trägt sie dorthin, wo später mal ihre Hütte stehen wird. Die Frau häuft indes die Palmstiele. Dann verwebt sie die Blätter der Palmstiele zu groben Matten.
Die Frau rammt nun einen der Pfeiler in den Boden. Der Penan hilft auch beim Falten der Matten aus den Palmblättern.
Die Frau spitzt indes einen neuen Pfahl und rammt ihn in den Boden. Eine erste Querverstrebung verbindet der Mann mit einer Liane. Den Boden bilden sie durch viele gerade Holzstücke auf zwei Querverstrebungen.
Dann decken sie die Dachkonsturktion mit den Palmblatt-Matten und binden weitere Verstrebungen mit Lianen fest. Der Mann kehrt dann scheinbar von der Jagd heim (er trägt ein Gewehr) mit einem Wildschwein auf dem Rücken. Die Umgebung wird gezeigt. Dann filmt er einen Mann, der Giftpfeile schnitzt.
Ein Penan schnitzt Giftpfeile. Ein anderer scheint gerade von der Jagd zurück zu kehren (Mit Blasrohr) und hat ein Wildschwein auf den Rücken geschnallt. Zwei Penan demonstrieren, wie sie ihre Blasrohre benutzen.
Ein Penan schnitzt Gewichte für die Giftpfeile.Er spiesst die Giftpfeilgewichte dann an einem einzelnen auf, um sie mit fertigen Giftpfeilen in einem Köcher zu deponieren. BM schreckt in der Nacht Fledermäuse in einer Höhle auf und filmt es. Ein Penan präsentiert eine grüne Schlange. Dann filmt BM einen Tausendfüssler der auf dem Boden rumkriecht. Kein Bild, kein Ton.
Das tote Schwein wird gezeigt - auf einer Barre ausgebreitet. Ein Äffchen ist daneben angeleint und wird gefilmt. Dann wird das Schwein vom Tragepfahl entfernt und alle Tragevorrichtungen abgeschnitten.
Das Schwein wird dann aufgeschnitten, die Fettschicht und die Innereien entfernt. Dann wird das Fell entfernt. Das Schwein wird weiter zerlegt.
Er befreit die Rippen von anhängendem Abfall und zerteilt sie in kleinere Stückchen. Dann zerteilt er den Unterkörper.
Auf einem Feuer wird das Fleisch geröstet/gebraten. Ein Äffchen spielt an einem Bach. Sagoherstellung wird gezeigt. Mann schlägt Fasern aus dem Mark, Frau stampft und schwemmt Sago aus den Fasern.
Sagoherstellung - Mann schlägt Fasern aus Mark, Frau schwemmt und stampft Sago aus Fasern.
Die Frau, die das Sago stampft wird von nahem gezeigt und danach der Mann, wie er Grimassen schneidet. Dann packen sie zusammen und räumen auf. Dann wird ein Penan beim Fischen mit einem Wurfnetz in einem seichten Bach gezeigt. Nochmal in einem Bach mit stärkerer Strömung.
Mit seiner Fischbeute zieht der Penan flussaufwärts. Mehr Fischen. Zum Transport spiesst der Penan die Fische auf einem spitzen Ast auf.
Fischen, der Penan präsentiert stolz die aufgespiessten Fische. Dann Essen die beiden Penan Sago.
In der Nacht zerbröselt ein Penan den gerösteten Sago und füllt ihn in eine dicht-geflochtene Rattantasche.
Dieses Dokument wurde mit der Unterstützung von Memoriav erhalten.
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