Rendez-vous und Echo vom Montag, 25.9.72

  • Schweizerdeutsch, Dialekt
  • 1972-09-25
  • Dauer: 00:09:22:000
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Beschreibung

___Rendez-vous___
O-Ton: Haller: Die EWG könnte möglicherweise zwei wichtige Partner verlieren.
O-Ton: Meyer:
Laufzeit: 00.16 Auch Paris wird EWR-Nein von Norwegen bedauern.
O-Ton: Schlapp:
Laufzeit: 00.51 Bundesregierung bedauert Entscheid, auch weil die Balance zwischen konservativen und sozialdemokratischen Ländern so nicht zustande kommt, will aber Europapolitik wie bisher fortsetzen.
O-Ton: Thalmann:
Laufzeit: 01.28 Zusammenfassung der Reaktionen von EWG-Vertretern. EWG will Norwegern evt. das Gleiche wie der Schweiz anbieten.___Echo___
O-Ton: Gottschalk:
Laufzeit: 02.39 Der Ministerpräsident wird zurücktreten, weil der EWR-Beitritt nicht ratifiziert werden kann. Im Norden grosse Mehrheiten dagegen, Städte und Industriezentren dafür. Landwirtschaft wollte Zugeständnisse in Brüssel. Jugend ist auch gegen EWG. Neue Regierungsbildung wird schwierig sein; Minderheitsregierung wahrscheinlich. Norwegisches Nein wird kommende dänische Abstimmung beeinflussen.
O-Ton: Thalmann:
Laufzeit: 06.11 Politiker fühlen sich persönlich betroffen. Ständige Fortschritte sind zum erstenmal gestoppt worden. Der Kommissionspräsident sagte, die EWG hätte den Kontakt zu den Völkern verloren. Noch immer Hoffnung, dass Norwegen bei einem nächsten Anlauf beitritt. Bis dahin wird Freihandelszone angeboten. Nicht alle Länder reagierte gleich auf Nein: verschiedene Länder haben Norwegen auf unterschiedliche Art in ihr politisches Kalkül einbezogen.
Dieses Dokument wurde mit der Unterstützung von Memoriav erhalten.
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