Im Fokus
Pfadibundeslager in der Schweizer Filmwochenschau

BuLa - Pfadibundeslager

Das BuLA ist ein einzigartiger Moment im Leben einer Pfadfinderin und eines Pfadfinders. Das gemeinsame Lager der Pfadibewegung Schweiz findet nur alle 14 Jahre statt. Dieses Jahr ist es wieder so weit!
1. Mai Umzug

1. Mai Umzüge gestern

Wieder haben am 1. Mai die Arbeiter in festlichen Zügen ihre Solidarität verkündet, ihre Wünsche, ihre Hoffnungen angemeldet. Dieses alljährliche Rendez-vous hinterlässt Spuren auch im audiovisuellen Kulturerbe.
Schulreise zum Rütli, Kinder aus Flühli und Sörenberg (Entlebuch), 1952

Goldene Zeit für Schulreisen

Sie ist wieder da, die goldene Zeit der Schulreisen, wo man das Jungsein aus vollen Zügen geniesst und den grauen Klassenzimmeralltag weit hinter sich lässt.
Fotosammlung Nachlass Meinrad Inglin

Frünglingsimpressionen

Der Lenz steht vor der Tür und überall fängt es an zu spriessen. Ein bewegendes und wiederkehrendes Thema auch in der Memobase.
Bestände und Sammlungen
Discoscene mit DJs

Dachkantine - We miss you so much!

Der Bestand enthält das Rohmaterial des Videos "Dachkantine - We miss you so much" (2006). Der Techno-Klub Dachkantine brachte es in den nur drei Jahren seines Bestehens zu internationalem Renommee. Im Dachgeschoss eines ehemaligen Milchverarbeiters (Toni-Molkerei) im Zürcher Industriequartier...
52 Dokumente
Vorschaubild zu Aufstieg oder Ligaerhalt?

Tonbildschaubestand Audiovision PTT

Die gut 159 Tonbildschauen der Audiovision PTT sind in erster Linie Schulungsfilme der staatlichen PTT und zeigen eine bewusst inszenierte interne Sicht auf einen der grössten Arbeitgeber der Schweiz im Entstehungszeitraum 1970-1990. Die Tonbildschauen repräsentieren praktisch alle Geschäftsfelder...
159 Dokumente

Gefährliche Abhängigkeit (1587-1)

Abstract:
Schweiz: Einschränkungen beim Energie-Verbrauch wegen Erdölkrise

Sequenzbeschrieb:
(o.O.) – Erdöl-Tanklager
(o.O.) – Autoverkehr
(o.O.) – Autofriedhof
o.O. (Schweiz) – Laufende Zähler an Tanksäule
o.O. (Schweiz) – Plastik-Herstellung in Fabrik
o.O. (Schweiz) – rauchende Kamine
o.O. (Schweiz) – Männer Geschwindigkeits-Tafel an Autobahn überklebend
o.O. (Schweiz) – Mann in Garage gehamstertes Benzin aus Kanister in Autotank füllend
o.O. (Schweiz) – Kundin in Lebensmittelgeschäft Einkaufswagen mit Speiseöl-Flaschen füllend
o.O. (Schweiz) – Erdöl-Bohrturm
o.O. (Schweiz) – Schwenk Fluss auf Atomkraftwerk

Communiqué:
Realisation Werner Zeindler Auch ohne den Nahostkonflikt hätten wir unseren hemmungslosen Energiekonsum früher oder später einschränken müssen. Wir haben uns damit abzufinden, dass auf allen Gebieten Einsparungen unumgänglich sein werden. Die verfügten Sparmassnahmen zeigten hirnverbrannte Blüten Einzelner, wie sinnloses Hamstern und kurzlebige Erfindungen. Am Beispiel Erdöl zeigt sich, wie stark unsere Abhängigkeit von einem einzigen Energieträger sein kann. Die Suche nach eigenen Energiequellen könnte uns erlauben, das Erdöl zu ergänzen. Es genügt nicht, allein den Oel-Verbrauch zu verringern. Auch der Produktion von Elektrizität sind sehr enge Grenzen gesetzt.

Begleittext:
Die Energieverknappung ist keineswegs über Nacht gekommen - sie ist uns nur über Nacht bewusst geworden. // Auch ohne Nahostkonflikt hätten wir unseren hemmungslosen Energiekonsum ohnehin früher oder später einschränken müssen. Wir haben uns damit abzufinden, dass auf allen Gebieten Einsparungen unumgänglich sein werden. Der momentane Vorrat ist zwar gewährleistet, doch wird sich die heutige Situation noch verschlechtern, weil sich die Drosselung der Erdöllieferungen aus den Nahoststaaten erst bemerkbar machen wird. // Gewisse ölproduzierende Länder verlangsamen die Förderung, um - nach ihren Aussagen - die vorhandenen Oelvorräte im Boden zu strecken. // Diese Einschränkungen haben unsere Situation so verschärft, dass über geeignete Sparmassnahmen verfügt werden musste. // In solchen Situationen kann die Rationierung von Treib- und Brennstoffen jederzeit in Kraft gesetzt werden. // Dummheit, Engstirnigkeit und egoistische Sorge des Einzelnen um sein eigenes Wohl treiben selten so hirnverbrannte Blüten wie in Zeiten des Mangels. Sinnlos wird gehamstert, - ohne dabei an mögliche Auswirkungen zu denken. // Und kurzlebige Erfindungen werden gemacht, - in der Hoffnung, komplizierte Fragenkomplexe auf einfache Art lösen zu können. // Ein grosser Teil unserer Wirtschaft ist auf dem Rohstoff Erdöl aufgebaut. Der Kunststoff und seine Produkte wurden für uns zu Lebensnotwendigkeit. // Die einseitige Abhängigkeit vom Rohstoff Erdöl ist für unsere Existenz gefährlich. Die Einschränkungen der Lieferungen hat auch eine ganze Anzahl von Schweizern zum gewinnträchtigen Spekulieren verleitet. Wir werden nie wieder die Menge Erdöl bekommen, die wir gerne haben möchten. Es gilt weiterzudenken. Die Abhängigkeit von einem einzigen Energieträger muss überwunden werden. Die Suche im eigenen Land und die Herstellung eigener Energien könnte uns erlauben, das Erdöl zu ergänzen. // Die Schweiz braucht Erdöl hauptsächlich zur Gewinnung von Wärme. Wärme kann aber auch durch die Kernspaltung im Atomkraftwerk erzeugt werden. // Die Lage zwingt uns, bedingungslos zwischen Notwendigem und Ueberflüssigem zu unterscheiden. Es genügt nicht, allein den Verbrauch des Rohstoffes Erdöl zu verringern. Auch der Produktion von Elektrizität sind sehr enge Grenzen gesetzt. //

Communiqué_1587.pdf

Benzin! (0272-3)

Abstract:
Schweiz, Zollikofen, BE: Umschlagplatz für flüssige Treibstoffe, Benzin

Sequenzbeschrieb:
o.O. (Schweiz) – Zugedeckte Autos während Weltkrieg-II
Zollikofen, BE (Schweiz) – Rollender Tankzug (1946)
Zollikofen, BE (Schweiz) – Ortsschild bei Bahnhof
Zollikofen, BE (Schweiz) – Entnahme Benzinprobe aus Tankwaggon
Zollikofen, BE (Schweiz) – Waggons werden an Tankschläuche angeschlossen
Zollikofen, BE (Schweiz) – AA IA unterirdische Pumpstation mit Pipelines
Stockern, BE (Schweiz) – TT Fels mit militärischer Anschrift °Benzinhöhle-°Kriegslager
Stockern, BE (Schweiz) – Öffnung Betontüre zu °Benzinhöhle
Sihlbrugg, ZH (Schweiz) – Tanks im Freien
Zürich, ZH (Schweiz) – Destillations-Mischversuche in ETH-Labor
Zürich, ZH (Schweiz) – Test Versuchsmotor
Zürich, ZH (Schweiz) – Benzin-Lieferung durch Tanklastwagen an Tankstation
Zürich, ZH (Schweiz) – Tanken von Auto an Tankstelle
Zürich, ZH (Schweiz) – Zapfsäule
Zürich, ZH (Schweiz) – Abfahrt Auto mit ZH-Kennzeichen

Communiqué:
Zum ersten Mal durften die Einrichtungen für die Lagerung riesiger Benzinmengen gefilmt werden.

Begleittext:
Ein betrübliches Bild für Automobilisten – aber es gehört der Vergangenheit an. Heute rollen wieder genug Wagen mit Treibstoff in unser Land. Zum ersten Mal seit dem Krieg dürfen wir auf diesem Bahnhof filmen – wir sind auf dem Umschlagplatz für flüssige Treibstoffe. Für die folgenden Aufnahmen hätte man unseren Kameramann noch vor wenigen Monaten einsperren müssen. Von hier führt eine Pipeline einen Kilometer weit zur unterirdischen Pumpstation. Von der Pumpstation aus gelangt der Treibstoff in das fünf Kilometer entfernte Lager Stockern. Dieser Fels, ein alter Sandsteinbruch, deckt die grösste Benzinhöhle Europas. Die Anlage ist seit 1940 in Betrieb. 38 Millionen Liter Treibstoff sind hier eingelagert. Wegen Explosionsgefahr durften wir im Inneren des Felsens nicht filmen. Stellen Sie sich hinter dieser Türe 16 Kessel vor, wie sie in Sihlbrugg im Freien stehen. Zur Treibstoffbewirtschaftung gehörte die Verwendung von Ersatzstoffen, die in der Schweiz hergestellt werden. Man muss die Vorräte aufbrauchen; deshalb sind auch heute noch die Destillations- und Mischversuche in den Laboratorien der Eidgenössischen technischen Hochschule von Bedeutung. Hier werden die Gemische mit Versuchsmotoren geprüft – auf ihre Klopffestigkeit und auf ihre Leistung. Der Treibstoff strömt jetzt wieder in die Tankstationen; die grossen Lager wirken als Stauseen, die eine sofortige Aufhebung der Rationierung erlauben. Und dieser Vorgang, während des Krieges eine märchenhafte Seltenheit, wird wieder selbstverständlich. Fussgänger... Achtung: Die Fahrt ist frei!

Communiqué_0272.pdf
Für Sie Ausgewählt!
Kaleidoskop