Objet Trouvé

  • 1984
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Description

Der Film versucht, die Frauenbilder, die die surrealistische Bewegung anfangs 20.Jahrhundert geschaffen hat, zu zerstören. Die sonst revolutionäre Ideen der Surrealisten haben am bestehenden Frauenbild nichts geändert: Hure und Göttin, Mutter und Jungfrau. Eine reelle, individuelle Existenz der Frau wurde mythischen Charakteren unterworfen, die die Frau wiederum Objekt werden liess; Objekt der männlichen Wünsche, der männlichen Fantasie, der männlichen Kraft.\r\nDer Film arbeitet mit diesen Repräsentantinnen und Texten der Poeten um die Machtverhältnisse, die diesen Beziehungen unterliegen, zu zeigen und gleichzeitig die Kraft-/ Machtlosigkeit der Frau als Illusion darzustellen. Von starren Präsentieren der Charaktere geht der Film über in einen offenen Zustand, der Platz zur Autonomie bietet.\r\nOft wird der Symbolismus der Surrealisten gebraucht und ironisiert, um Alternativen für weibliche Positionen, weibliche Wünsche zu schaffen. Männer werden nur durch ihre Beziehung zur Frau gezeigt. \r\nDer Film ist nicht gebunden an der Periode, er versucht vielmehr, den Bezug an heute aufzunehmen. 'Logik' wird oft durch absurde Spiele ersetzt, der Film bleibt aber immer auf einer reellen Basis. Der Film ist sw, um die Periode zu zeichnen, aber auch, weil er strak mit dem Unterbewusstsein und Phantasien arbeitet.
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