Welt-Gesundheitsdienst (0414-3)

  • allemand
  • 1950-01-06
  • Durée: 00:03:04

Description

Abstract:
Schweiz, Genève, GE: Tagung WHO-Kommission / Porträt Epidemiologischer Dienst

Sequenzbeschrieb:
Genève, GE (Schweiz) – AA Palais des Nations
Genève, GE (Schweiz) – Sitzung WHO-Kommissionsrunde P Morgan, Stewart (°Epidemieexperte) und Biraud (D °epidemiologischer °Dienst)
Genève-Prangins, GE (Schweiz) – Angestellte Epidemiologischer Dienst an Fernschreibern arbeitend
Genève-Prangins, GE (Schweiz) – Angestellte in Archivkasten blätternd
Genève-Prangins, GE (Schweiz) – Biraud und Stewart Epidemie-Bulletin überprüfend
Genève-Prangins, GE (Schweiz) – Text wird auf Telex-Lochband übertragen
Genève-Prangins, GE (Schweiz) – Telex wird versandt
(Singapur (Grossbritannien)) – D Yung im Regionalzentrum Epidemiekarten betrachtend
(Singapur (Grossbritannien)) – Gesundheitsoffizier auf Motorschiff mit gehisster Quarantäneflagge zu Passagierschiff fahrend
(Singapur (Grossbritannien)) – Gesundheitsoffizier an Bord gehend
(Singapur (Grossbritannien)) – Gesundheitsoffizier Gesundheits-Zeugnisse der 1. Klasse Passagiere prüfend
(Singapur (Grossbritannien)) – Zwischendeck-Passagiere an Deck kommend
(Singapur (Grossbritannien)) – malaysisches Kind mit Impfnarbe am Arm
(Singapur (Grossbritannien)) – Passagiere werden auf Booten gefahren
(Singapur (Grossbritannien)) – Passagiere Quarantänelager St. James Insel betretend
(Singapur (Grossbritannien)) – Impfung der Passagiere im Quarantänelager
(Singapur (Grossbritannien)) – Arzt im Dispensarium Patienten (leichte Fälle) betrachtend
(Singapur (Grossbritannien)) – AA Isolierstation-Spital
(Singapur (Grossbritannien)) – Schilder "Plague" (Pest), "Small Pox" (Pocken), "Cholera"

Communiqué:
Im Zusammenhang mit einer wichtigen Sitzung des epidemiologischen Dienstes der Welt-Gesundheitsorganisation in Genf. Der drahtlose Epidemien-Nachrichtendienst. Die Verbindungen Genfs mit den Regionalzentren auf der ganzen Welt. Die Station Singapur an der Arbeit: Die Passagiere eines aus den chinesischen Gewässern kommenden grossen Dampfers werden ins Quarantäne-Lager geführt.

Begleittext:
Im Genfer Palais des Nations: Tagung einer Kommission der Internationalen Gesundheits-Organisation, präsidiert von Dr. Morgan. Zu seiner Seite / Dr. Stewart, und der Direktor des Epidemiologischen Dienstes, Dr. Biraud. Dieser Dienst befasst sich mit der Kontrolle und Bekämpfung der Epidemien. Hier laufen aus der ganzen Welt die neuesten Meldungen über das Auftreten epidemischer Krankheiten ein, die zu einem täglichen Bulletin verarbeitet werden. / Dieses Bulletin, von Dr. Biraud und Dr. Stewart überprüft, gibt genaue Auskunft über den Stand der Epidemien in allen Teilen der Welt. / Auf besonderen Maschinen wird der Text auf ein Lochband übertragen, das zur Umwandlung der Worte in Morsezeichen dienen wird. Ueber die Station Genf-Prangins wird dieser Epidemien-Nachrichtendienst zweimal täglich in alle Erdteile gesandt. / Das wichtigste Regionalzentrum der Genfer Organisation ist Singapore. Soeben erhält der Direktor der Station, Dr. Yung, die neuesten Meldungen über Epidemiegefahren. Es gilt, eine wichtige Quarantaine-Massnahme durchzuführen. / Wir begleiten den Gesundheitsoffizier des Hafens Singapore, dessen Motorschiff die Quarantaineflagge gehisst hat. / Ein Schiff, aus den chinesischen Gewässern kommend, wurde als Gefahrenherd gemeldet. / Der Hafen-Gesundheitsoffizier geht allein an Bord; der Schiffsarzt wird ihm bei der Kontrolle der Passagiere beistehen. / Die Passagiere der 1. Klasse tragen alle ihr Gesundheitszeugnis auf sich, das für asiatische Reisen offenbar so wichtig ist, wie der Reisepass. / Die Passagiere des Zwischendecks lassen die Untersuchung mit Ergebenheit über sich ergehen, / und wir bemerken, dass auch für Malaienkinder Impfnarben zu den notwendigen Uebeln gehören. / Dann werden die Passagiere ins Quarantainelager geführt. Singapore ist durch seine gewissenhaften Massnahmen zum wichtigsten asiatischen Bollwerk gegen den Vormarsch der Epidemien geworden. Das Quarantainelager liegt auf der Insel St. James. / Woher kommen, wohin gehen diese Frauen und Männer, die die Insel für kurze Zeit bevölkern werden? Man wird sie mit modernsten westlichen Impfstoffen gegen asiatische Krankheiten feien, diese Menschen, die aussehen, als kämen sie aus den Romanen Joseph Conrads. / Und in den hellen Räumen des Dispensariums wird man die leichteren Fälle behandeln, jene Fälle, die man nicht in den Spitälern mit den schrecklichen Namen isolieren muss. Noch drohen der Welt vom Orient her Gefahren, die nur durch einen Welt-Gesundheitsdienst zu bannen sind. /

Communiqué_0414.pdf
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