Weiss und Schwarz (0430-2)

  • allemand
  • 1950-04-28
  • Durée: 00:01:59

Description

Abstract:
Schweiz, Lugano, TI: Internationale Grafik-Ausstellung "Schwarz-Weiss" / 2. Preis Morgenthaler, Zürich, ZH: Kurz-Porträt Maler Ernst Morgenthaler

Sequenzbeschrieb:
Lugano, TI (Schweiz) – Blühender Magnolienbaum am Seeufer
Lugano, TI (Schweiz) – Besucher ausgestellte Werke anschauend
Lugano, TI (Schweiz) – Bild von Oskar °Kokoschka
Lugano, TI (Schweiz) – Holzschnitt von Franz °Maserel
Lugano, TI (Schweiz) – Bild von Paul °Delvaux
Lugano, TI (Schweiz) – Kaltnadelradierung von Kuno °Brinks
Lugano, TI (Schweiz) – Bilder von Georges °Rouault, Jacques °Villon "L'effort", Ernst °Morgenthaler "Winterlandschaft"
Lugano, TI (Schweiz) – RR Brenno Galli Morgenthaler Preis überreichend
Lugano, TI (Schweiz) – Selbstbildnis und "Vater" von °Morgenthaler
Zürich, ZH (Schweiz) – Morgenthaler im Atelier zeichnend
Zürich, ZH (Schweiz) – Hans Fischer (°Zeichner) °Morgenthaler-Werke anschauend
Zürich, ZH (Schweiz) – °Morgenthaler-Jungendwerke

Communiqué:
An der Internationalen Graphik-Ausstellung in Lugano und im Atelier von Ernst Morgenthaler, dem Vertreter der Schweizer Künstler unter den Preisgewinnern.

Begleittext:
In Lugano wurde eine internationale Graphik-Ausstellung eröffnet, wo Künstler aus 15 europäischen Ländern über 200 Werke zeigen. / Unter den Blättern der österreichischen Künstler begegnen wir einem Bild aus der Passionsgeschichte von Oskar Kokoschka. / Frans Masereel ist mit -typischen Holzschnitten vertreten; sein belgischer Landsmann Paul Delvaux überrascht durch ironischen Surrealismus; / der Holländer Kuno Brinks zeigt in seinen Kaltnadel-Radierungen technische Bravourstücke. / Aus Polen ist volksdemokratische Kunst gekommen, / von grossen Franzosen Rouault sind ergreifende Bilder da; / sein Landsmann Jacques Villon hat mit der raffinierten abstrakten Komposition «l'Effort» den 1. Preis gewonnen. / Ein Nachkomme Paul Gauguins stellt als Norweger aus, / die Finnen haben hervorragend schöne Blätter geschickt, / und für seine stille, poesievolle Winterlandschaft wurde dem Schweizer Ernst Morgenthaler ein zweiter Preis zugesprochen, der ihm vom tessinischen Staatsrat Brenno Galli überreicht wurde. / So sieht die Kamera Ernst Morgenthaler - und so sieht der Maler sich selber, / und so hat er seinen Vater dargestellt. Wir sind im Atelier des Künstlers in Zürich; Ernst Morgenthaler entwirft eine neue Lithographie, während sein Atelierbesuch, Hans Fischer, der so wunderschöne Kinderbücher gezeichnet hat, sich unter den neuen Werken seines Freundes umsieht. / Wir blicken ihm über die Schulter und entdecken viele Kostbarkeiten; / Hans Fischer aber kramt zwei Bilder hervor, die der 63jährige Ernst Morgenthaler nie ausgestellt hat; die frühesten Versuche seiner Künstlerlaufbahn, die er erst mit 27 Jahren antrat. /

Communiqué_0430.pdf
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