Was steckt hinter den Föhnbeschwerden? (1460-1)

  • allemand
  • 1971-05-21
  • Durée: 00:02:39

Description

Abstract:
Schweiz, o.O.: Untersuchung Föhn-Beschwerden durch ETH-Wissenschaftler, Nationalfonds-Projekt

Sequenzbeschrieb:
o.O. (Schweiz) – Fotos Verkehrsunfälle
o.O. (Schweiz) – Verletzten-Transport in Ambulanz
o.O. (Schweiz) – Menschen im Freien einnickend
o.O. (Schweiz) – Föhn-Sturm auf Vierwaldstättersee
o.O., SZ (Schweiz) – Wissenschaftler in meteorologischer Messstation Rossberg arbeitend
o.O. (Schweiz) – Versicherungs-Angestellte Fragebogen ausfüllend
Merenschwand, AG (Schweiz) – Start Ballon für physikalische Messungen
Merenschwand, AG (Schweiz) – Montage Radiosonde
Merenschwand, AG (Schweiz) – Forscher im Messwagen arbeitend

Communiqué:
Jedermann kennt die unangenehmen Begleiterscheinungen, die der Föhn mit sich bringt. Unterstützt vom schweizerischen Nationalfonds untersuchen zwei junge Wissenschaftler die genauen Zusammenhänge zwischen dieser Wetterlage und dem menschlichen Befinden.

Begleittext:
Es gibt Tage, an denen sich Verkehrsunfälle häufen, ohne dass auf den ersten Blick überzeugende Gründe dafür zu finden sind. Es sind dies Tage, an denen die Mortalität steigt, die Betriebsunfälle zunehmen, sich jedermann müde und schlapp fühlt - kurz, Tage, an denen ein heisser Wind - der Föhn - durch die Alpenländer bis ins Mittelland bläst. Lässt sich dagegen tatsächlich nichts machen? Zwei junge Wissenschaftler von der ETH, unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds, wollen nun den Zusammenhang zwischen dem Föhn und dem menschlichen Empfinden wissenschaftlich untersuchen. Zu diesem Zweck haben sie auf dem Rossberg im Kanton Schwyz eine Anzahl von meteorologischen Mess-Stationen aufgestellt. Um über das menschliche Befinden Auskunft zu erhalten, füllen in einer Versicherungsgesellschaft während der föhnreichen Jahreszeiten täglich 200 Personen einen detaillierten Fragebogen aus, der über das genaue physiologische Befinden des Einzelnen Bericht geben sollen. Besonders spektakulär sind die physikalischen Messungen, die in Merenschwand durchgeführt werden. Ein Fesselballon wird mit einer Radiosonde ausgerüstet, die mit einem Sender verbunden ist. Der Ballon gestattet Aufstiege bis in Höhen von 1000 Metern, wo die Sonde Lage und Struktur der vorhandenen Föhnlage untersucht. In dem von den Forschern selbst konstruierten Messwagen werden die einlaufenden Daten über Temperatur, Feuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und mehr registriert und sogleich ausgewertet. Erst diese intensive Forschungsarbeit wird es ermöglichen, den negativen Auswirkungen des Föhns Herr zu werden.

Communiqué_1460.pdf
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