Berner Mathematikstudenten rechnen elektronisch (0903-4)

  • tedesco
  • 1960-01-29
  • Durata: 00:01:18

Descrizione

Abstract:
Schweiz, Bern, BE: Rechenzentrum im Institut für angewandte Mathematik an der Universität

Sequenzbeschrieb:
Bern, BE (Schweiz) – Studenten im Hörsaal an Vorlesung
Bern, BE (Schweiz) – Wandtafel mit Formeln
Bern, BE (Schweiz) – Arbeitsgruppe
Bern, BE (Schweiz) – Herstellung Lochkarten
Bern, BE (Schweiz) – IA Rechenzentrum, Vorbereitung Rechenmaschine
Bern, BE (Schweiz) – Lochkarten werden eingelegt und verarbeitet
Bern, BE (Schweiz) – Computer-Ausdruck

Communiqué:
Das elektronische Rechenzentrum der Universität Bern erschliesst der Mathematik neue Anwendungsgebiete, fördert die Zusammenarbeit der Fakultäten und leitet vielfache Beziehungen zwischen Wissenschaft und Praxis ein.

Begleittext:
Für die Mathematikstudenten der Universität Bern ist eine mit den verzwicktesten Formeln übersäte Wandtafel alltäglich und leichtverständlich. Freilich braucht die Lösung der Probleme viel Zeit, und eine Arbeitsgruppe kommt schneller zum Ziel als ein einsamer Rechner, besonders, wenn die Gruppe lernt, Programme für das elektronische Rechenzentrum aufzustellen, über welches das Institut für angewandte Mathematik der Berner Universität seit kurzem verfügt. Das von den Studenten vorbereitete Programm wird auf Lochkarten übertragen. / Das Verbindungstableau der Maschine ist gewissermassen ihr Nervensystem; die Rechenmaschine erlaubt die Durchführung von Forschungsarbeiten von grosser Kompliziertheit, die nicht nur der mathematischen Fakultät dienen. Wesentlich ist es, dass menschlicher Geist der Maschine die wohlüberdachten Aufgaben stellt. / Das auf Lochkarten übertragene Programm wird eingefüllt / - und die Rechenmaschine fängt an, die Karten eilig zu verdauen. Sie kann in einer Stunde 432'000 Rechenbefehle empfangen. / In kürzester Zeit legt eine gut eingespielte Arbeitsgruppe weite Strecken mathematischer Forschung zurück. Die forschenden Gehirne aber sind menschlicher, nicht elektronischer Natur. /

Communiqué_0903.pdf
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