50 Jahre Schweizerischer Nationalpark (1132-6)

  • tedesco
  • 1964-10-02
  • Durata: 00:02:17

Descrizione

Abstract:
Schweiz, o.O., GR: 50-Jahr-Jubiläum Schweizer Nationalpark

Sequenzbeschrieb:
o.O., GR (Schweiz) – Schwenk Schild Nationalpark im Unterengadin
o.O., GR (Schweiz) – Nationalpark-Impressionen
o.O., GR (Schweiz) – abgebrannte Bäume
o.O., GR (Schweiz) – Impressionen wilder Wald
o.O., GR (Schweiz) – Pflanzen-Blumen neben Bach
o.O., GR (Schweiz) – Parkverwalter Robert Schlöth Parkwächter instruierend
o.O., GR (Schweiz) – Parkwächter zu Besuchern sprechend
o.O., GR (Schweiz) – Murmeltier pfeifend
o.O., GR (Schweiz) – grasende Gemsherde
o.O., GR (Schweiz) – Botaniker Trepp Samen aus Botanik-Fangkasten nehmend
Fuorns, GR (Schweiz) – AA Forscherhaus
Fuorns, GR (Schweiz) – Forscher Holzstück unter Mikroskop betrachtend
Fuorns, GR (Schweiz) – Waldhüter durch Fernrohr blickend
Fuorns, GR (Schweiz) – Hirsch röhrend (seltene Bilder)
Fuorns, GR (Schweiz) – Steinbock-Silhouette

Communiqué:
Die Schaffung des Schweiz. Nationalparks im Unterengadin vor 50 Jahren, dem die diesjährige Taleraktion gilt, ist ein bleibendes Werk des Naturschutzes in der Schweiz. Ungestört von Technik und Zivilisation, behütet von aufmerksamen Parkwächtern, lebt hier die Natur nach ihren eigenen Gesetzen. Als Naturreservat bietet der Park dem Forscher und Naturfreund eine unerschöpfliche Quelle der Beobachtung und Belehrung.

Begleittext:
Ueber die weite Landschaft des Schweiz. Nationalparks im Unterengadin soll die Natur allein in grossartiger Freiheit herrschen. So wollten es seine weitsichtigen Schöpfer. So wollte es auch das Parlament, als es vor 50 Jahren den Nationalpark als eine Institution des Bundes errichtet hat. / Hier hat der Blitz vor Jahren einen Waldbrand verursacht. Die Natur wird sich selber helfen müssen, die Wunden zu heilen. Pflanzen und Tierwelt sind ganz der freien, natürlichen Entwicklung überlassen. / In einem abgelegenen, fast unzugänglichen Tal entspringt eine Quelle und mit ihr tausendfältiges Leben. / Doch alle diese Wunder gilt es zu schützen. Das ist eine der / Aufgaben des Parkverwalters Dr. Robert Schloeth und seiner 6 vollamtlichen Parkwächter. Sie sorgen für eine strenge und gerechte Anwendung der Parkordnung, die verlangt, dass der Park diszipliniert und auf genau bezeichneten und im Gelände markierten Wegen begangen wird. / Solche Beobachtungen sind auch im Nationalpark selten. Es braucht dazu Glück, Geduld - und einen guten Feldstecher. / Unschätzbar sind die Dienste, die der Nationalpark der Forschung leistet. Dr. Trepp, ein Botaniker, untersucht mit einem Parkwächter einen sog. Fangkasten. Damit lassen sich Quantität und Zusammensetzung des natürlichen Samenanflugs feststellen. / Im Forscherhaus in Fuorn ist schon manche wissenschaftliche Arbeit entstanden. Nicht umsonst gilt der Nationalpark als besterforschte Gegend Europas. / Auch Tierbeobachtungen gehören ins Tätigkeitsfeld der Parkwächter. Ihnen verdankt unser Kameramann diese seltenen Aufnahmen von Hirschen und Steinböcken. /

Communiqué_1132.pdf
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